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Diagnostik bei Lungen Lymphom

CT Thorax

Extranodales Marginalzonen-Lymphom

Extranodales Marginalzonen-Lymphom

Unverändert zu den externen Voruntersuchungen vom 28.01.2013 stellen sich mehrere fleckige Verdichtungen apikal in beiden Oberlappen, rechts mehr als links dar. Eine teils noduläre Struktur mit gut 3 cm Durchmessern findet sich Pleura randständig im Bereich des medialen Mittellappensegmentes. Auch im Unterlappen rechts Nachweis einer fleckigen Verdichtung von gut 2 cm Durchmessern. Darüber hinaus findet sich vorderen oberen Mediastinum eine 19×30 mm messende noduläre Verdichtung, in erster Linie einem vergrößerten Lymphknoten entsprechend. Ansonsten hilär, mediastinal oder axilär keine weitere Lymphadenopathie erkennbar.

Zusammenfassung und Verlauf

Die Vorstellung von Patient erfolgte zur weiteren Abklärung persistierender Antibiotika refraktärer pulmonaler Infiltrate.

In einem am 02.04.2013 durchgeführten CT-Thorax ließen sich hierbei multiple fleckige und teils noduläre Infiltrate im Bereich beider Oberlappen, des Mittel- als auch rechten Unterlappens erkennen. Darüber hinaus demarkierte sich im vorderen oberen Mediastinum eine ca. 2×3 cm große Raumforderung, in erster Linie einem vergrößerten Lymphknoten entsprechend. Eine weitere Lymphadenopathie hilär, mediastinal oder axillar war hingegen nicht nachzuweisen.

In der von uns durchgeführten Bronchoskopie in starrer Technik ließen sich zunächst im einsehbaren Bereich keine Auffälligkeiten erkennen, im ergänzend durchgeführten endobronchialen Ultraschall bestätigte sich der computertomographische Befund einer fehlenden Lymphadenopathie hilär bzw. mediastinal.

Unter Durchleuchtung wurden zahlreiche transbronchiale Biopsien aus dem medialen Mittellappensegment entnommen, in der histologischen Aufarbeitung des gewonnen Gewebes ließ sich dann Lungenparenchym mit teils knotiger Infiltration eines lymphatischen Gewebes erkennen. In der zusätzlich durchgeführten Immunhistologie fand sich eine deutliche Reaktivität für CD 20 und vereinzelt auch für CD 5, so dass letztendlich die Diagnose eines extranodalen Marginalzonen-Lymphoms gestellt werden konnte.

Unter Berücksichtigung der Histologie empfiehlt sich daher die Einleitung einer Polychemotherapie in Kombination mit dem gegen CD 20- positive Zellen gerichteten Monoklonalen Antikörper Rituximab (R-Chop-Schema). Zuvor sollte allerdings nochmals ein komplettierendes Tumorstaging (u.a. CT-Abdomen, Knochenmarksbiopsie) erfolgen.

Funktionell zeigt sich bei Patient allenfalls eine angedeutete periphere Flusslimitierung, eine Einschränkung der Diffusionskapazität oder Oxygenierung ist hingegen nicht zu erkennen.

Gerne sind wir bereit der Patient erneut in unserer Abteilung zur stadiengerechten Behandlung und komplettierenden Diagnostik aufzunehmen, unter oben genannter Telefonnummer kann jederzeit kurzfristig ein Termin vereinbart werden.

Ich danke nochmals für die Vorstellung Ihres Klienten und verbleibe bis auf weiteres.

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Russisch

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